Wählen Sie den Anfangsbuchstaben des gesuchten Begriffs aus der obenstehenden Liste,
um zum entsprechenden Abschnitt des Glossars zu springen. Beginnt der gesuchte Begriff mit
einer Ziffer oder einem Sonderzeichen, wählen Sie '#'.
Bits per Second; maximales Datenvolumen, das innerhalb einer Sekunde über eine Leitung
übertragen werden kann (üblich sind auch Kbps (Kilobits) für 1000 bps und Mbps
(Megabits) für 1000000 bps).
Certificate Authority; Zertifizierungsstelle, die Schlüssel zur Übermittlung
vertraulicher Daten zum Schutz vor Manipulation und zur Identitätsprüfung des Urhebers
vergibt.
Conseil Europeen pour la Recherche Nucleaire, Europäisches Labor für Teilchenphysik.
Die eigentlichen Erfinder des WWW,
der CERN Web-Server wird heute noch recht häufig
eingesetzt.
Common Gateway Interface; Protokoll, über das sich Web-Server mit externen Programmen
koppeln lassen. Z.B. um Benutzereingaben in einer Datenbank zu speichern.
Informationen, die der Web-Server im Browser ablegt, beispielsweise eine Kundennummer,
über die der Benutzer bei einem Folgebesuch erkannt werden kann.
Untergliederungseinheit der hierarchisch aufgebauten Computernamen im Internet; der Name
WWW.top-position.com beispielsweise enthält die
Top Level-Domain de, die Secondary Domain
Firma und den Rechnernamen WWW. Während Toplevel-Domains fest vorgegeben sind, kann man
Secondary-Domain-Namen bei den zugehörigen Verwaltungsstellen (NIC, DE-NIC)
beantragen.
Tatsächlich erreichte Datentransferrate bei der Übertragung im Internet. Abhängig von
der Bandbreite, der Serverleistung, der
Performance des Modems/Adapters und der Anzahl der gleichzeitig nutzenden Teilnehmer.
Bezeichnet ein Gefühlssymbol, das aus Satzzeichen
und Buchstaben besteht (emotion = Gefühl, icon = Symbol). Das berühmteste Emoticon
ist der Smiley. Mit diesen Symbolen können Sie Ihre Aussagen beim interaktiven Austausch
unterstreichen.
Wörtlich übersetzt: Brandschutzmauer; spezielle Hard- und Software, die das Netz einer
Firma vor Eindringlingen aus dem Internet schützt (z.B. über Proxies).
Graphics Image Format; im WWW häufig benutztes Grafikformat mit maximal 256 Farben, das
mit Datenkompression arbeitet, um kleine, schnell zu übertragende Dokumente zu erzielen (Animated GIF).
Treffer; Anzahl der Dateizugriffe auf einen Web-Server (alle HTML-Seiten, Grafiken,
Applets usw. zusammen und daher nicht sehr aussagekräftig). Besser ist die Angabe in Visits und PageViews.
Internet-Interface eines Rechners; über eine eindeutige Nummer (IP-Adresse) zu erreichbar; laufen mehrere Web-Server
auf einem Computer, läßt sich dieser mit mehreren Hosts ausstatten.
Weltweites, dezentralistisches Rechnernetz; ursprünglich von Militärs für den GAU
vorgesehenes Nachrichtensystem auf TCP/IP-Basis.
Inzwischen das populärste Netz der Welt mit geschätzten 50 Mio. Anwendern.
Internet Server Application Programming Interface; Protokoll, über das sich Web-Server
mit externen Programmen koppeln lassen; von Process Software und Microsoft als
leistungsfähige Alternative zu CGI entwickelt (s.a. NSAPI).
Von Sun entwickelte Programmiersprache; da Java-Programme nicht auf Maschinencode,
sondern einem speziellen Bytecode basieren, laufen Sie auf jeder Plattform (sofern ein
Java Interpreter für diese Plattform besteht).
Ein von der Joint Photograph Experts Group definiertes und im WWW recht verbreitetes
Bildformat; kann im Gegensatz zu GIF beliebig viele
Farben darstellen; ein spezieller, verlustbehafteter Kompressionsalgorithmus sorgt dafür,
daß die Bilder trotzdem klein bleiben.
auch Domain Name Server (DNS) genannt; Rechner
im Internet, der eine Tabelle mit Domain-Namen und deren zugehörigen IP-Adressen enthält. Wird in der Regel vom Provider gestellt.
National Center for Supercomputing Applications, neben dem CERN eine der ursprünglichen Entwicklungsstätten des WWW. Der NCSA Web-Server ist immer
noch weit verbreitet.
Netscape Server Application Programming Interface; Protokoll, über das sich Web-Server
mit externen Programmen koppeln lassen; von Netscape als leistungsfähige Alternative zu CGI entwickelt (s.a. ISAPI).
Portable Document Format; plattformunabhängiges Dateiformat, das über Acrobat von
Adobe beschrieben wird. Über Plug-In auch in vielen
Browsern darstellbar.
Hilfsprogramm zur Erweiterung von z.B. Web-Browsern und -Servern durch weitere
Funktionen; oft von Drittherstellern entwickelt (ActiveX
Controls, Java).
Zwischenstation für das Abrufen von Internet-Daten (z.B. Web-Seiten);
Provider setzen Proxies häufig ein, um die aus dem
Internet geladenen Daten ihrer Kunden zwischenzuspeichern, damit sie bei einem erneuten
Zugriff nicht noch mal geladen werden müssen; Firmen setzen Proxies häufig als Firewalls ein, um den Datenfluß in die Firma hinein
und aus der Firma heraus besser kontrollieren zu können.
Secure Socket Layer; von Netscape entwickeltes Protokoll zur gesicherten Übertragung
von sensiblen Daten (Kreditkarten-Nummern etc:) über das Internet.
Übergreifende Domain für Länder sowie
.com=Commercial, Firmen; .edu=Educational, schulische oder universitäre Einrichtungen;
.gov=Regierungsinstitutionen; .int=internationale Bündnisse; mit=Military; .net=Network
Provider; .org=Organisationen/Vereine.
Bewegte Datenmenge, die über eine Leitung, etwa von und zu einem Web-Server übertragen
wird (normalerweise erfolgt die Angabe des Transfervolumens für einen Monat).
Uniform Resource Locator, standardisiertes Darstellungsverfahren von Internet Adressen.
Beginnt immer mit dem zuständigen Protokoll, etwa HTTP://... oder FTP://... .
Neben diesen Abkürzungen finden Sie in E-Mails und Newsgroups auch ASCII-Kunstwerke,
die sogenannten Smileys. Smileys drücken Emotionen (Emotikons) wie Traurigkeit,
Unverständnis, Ironie etc. aus. Einige Beispiele, mit denen Sie Ihre Unterhaltung im
Internet anschaulicher gestalten können:
Das Briefeschreiben in der klassischen Form ist aus der Mode, was sicher nicht nur am
Porto liegt. Dennoch erlebt es eine Renaissance in Form von E-Mail - eine etwas ruppige
Verwandte dieser Kunstform.
Im Medium Internet haben sich aus ganz praktischen Gründen ungeschriebene
Umgangsformen, also eine Art Etiquette, herausgebildet, die als Netiquette bezeichnet wird
und an die man sich halten sollte.
Die Mail selbst sollte bei aller Sparsamkeit des Ausdrucks erkennen lassen, daß sie
sich nicht an eine abstrakte Adresse, sondern an einen Menschen als Leser und
Kommunikationspartner richtet. Ein höflicher Ton, wie er auch auf dem Medium Papier
üblich ist, kann dies deutlich machen. Was in mündlicher Kommunikation noch gerade
angehen mag, sieht geschrieben verheerend aus und kann ein wenig erfreuliches Bild des
Autors zeichnen und zu unerfreulichen Reaktionen von Netzteilnehmern führen.
Auch wenn das Postgeheimnis gilt, wird E-Mail u.U. aus technischen Gründen von Dritten
gelesen. Es ist gut, wenn man daran bei der Abfassung eines entsprechenden Textes denkt.
Ganz große Geheimnisse sollte man der E-Mail nicht anvertrauen. Zum "guten Ton"
im Netz gehört es allerdings, bei FTP-Servern und in News-Gruppen die korrekte
Mail-Adresse zu verwenden.
Für wissenschaftliche Zwecke ist die Nutzung der Internet-Dienste kostenfrei in dem
Sinne, als die Kosten aus öffentlichen Mitteln bestritten werden. Daher sollten sie
verantwortungs- und kostenbewußt benutzt werden. Durch die wissenschaftliche
Zweckbestimmung ist die private, insbesondere kommerzielle Nutzung des Netzzugangs nicht
zulässig. Für solche Zwecke sind die Dienste kommerzieller Anbieter in Anspruch zu
nehmen.
Jeder kann dazu beitragen, die Netzbelastung niedrig zu halten:
Wenn es nur einen Adressaten für eine Mail gibt, sollte diese direkt und nicht an ein
größeres Forum geschickt werden.
Kettenmailaktionen verstopfen das Netz zum Nachteil vieler Netzbenutzer. Auch
Grußaktionen zu hohen Festtagen sollten nicht über das Internet abgewickelt werden.
Lange Zitate der Mails anderer blähen die eigene Mail unnötig auf. Meistens kann man
sie kürzen, wenn sie denn überhaupt nötig sind.
Aufwendige Verzierungen wie z.B. durch Absender-Logos sollte man unterlassen.
Dateien, die auf einem nahegelegenen Rechner, z.B. in der Universität oder in Europa
vorhanden sind, sollten nicht aus Übersee bezogen werden. Bevor größere Dateien
transportiert werden, sollte die readme-Datei gelesen werden, um entscheiden zu können,
ob der Transfer sich lohnt.
"Du" oder "Sie"?
Aus der Deutschsprachigkeit der "de.*"-Hierarchie erwächst die Frage, ob man
andere Netzteilnehmer in Artikeln und Mails "duzen" oder "siezen"
sollte. Dafür gibt es keine allgemeingültige Regel; es hat sich jedoch eingebürgert,
den anderen mit "Du" anzureden. 99,9 % der Teilnehmer in der
"de.*"-Hierarchie finden das auch völlig in Ordnung und würden es als eher
absonderlich ansehen, wenn sie auf einmal gesiezt werden würden. Vielleicht ist diese
Netiquette also der letzte Artikel im Netz, in dem Sie geSIEzt werden...
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